„So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist ...“
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… aber nicht zuviel

Praxiswissen Archiv

Hinweise zum Jahresende 2011

Wie jedes Jahr, so gab es auch 2011 viele Änderungen im Steuerrecht. Der angekündigte „große Wurf“ ist jedoch wie erwartet ausgeblieben und wird voraussichtlich bis mindestens zum Ende der Legislaturperiode der jetzigen Regierung nicht mehr kommen. Auf den folgenden Seiten haben wir steuerliche Neuerungen und Hinweise zusammengestellt, die für Sie von Bedeutung sein könnten. Falls Sie dazu Fragen haben, bitten wir um Ihren Anruf.

Steuervereinfachungsgesetz 2011

Am 23.09.2011 einigten sich Bundestag und Bundesrat im Vermittlungsausschuß auf einen Kompromiß zum sogenannten "Steuervereinfachungsgesetz." Die wichtigsten Änderungen und Neuerungen im Überblick.

Investitionszulage ab 2010

Ab dem 1.1.2010 bis zum 31.12.2013 werden in den neuen Bundesländern (Fördergebiet) und Berlin Investitionen in neue bewegliche Wirtschaftsgüter und Gebäude durch die Investitionszulage nach dem Investitionszulagengesetz 2010 (InvZulG 2010) gefördert.

Wesentliche Änderungen gegenüber der bisherigen Investitionszulagenförderung nach dem InvZulG 2007 ist, dass die Fördersätze je nach Investitionsbeginn gestaffelt abnehmen, so dass ab 2014 keine Investitionszulage mehr gewährt werden wird.

Hinweise zum Jahresende 2010

Wie jedes Jahr, gab es auch 2010 viele Änderungen im Steuerrecht. Wir haben hier einige steuerliche Neuerungen zusammengestellt, die für Sie von Bedeutung sein könnten. Daneben finden sich einige schon bekannte Punkte, die aus unserer Sicht jedoch in Erinnerung gerufen werden sollten. Am Ende finden sich Hinweise für Arbeitgeber.

Umsatzsteuer-Neuerungen 2010

Der Gesetzgeber hat im Jahressteuergesetz 2009 die Vorgaben des sog. „Mehrwertsteuerpaketes der EU" mit Wirkung ab 01.01.2010 umgesetzt. Wichtigste Neuerungen sind die Einführung von „grenzüberschreitenden Dienstleistungen", deren Umsatzbesteuerung nunmehr vorwiegend im Bestimmungsland durchzuführen ist sowie eine Vereinfachung des Vorsteuer-Vergütungsverfahrens innerhalb der Europäischen Union.

Hinweise zum Jahresende 2009

Dieses Schreiben enthält steuerliche Hinwese zum Jahresende 2009 sowie wichtige Steueränderungen ab 01.01.2010. Da wir zur optimalen steuerlichen Beratung auch auf Ihre Fragen angewiesen sind, bitten wir Sie, dieses Schreiben durchzusehen, noch besser: zu lesen und uns anzurufen, wenn Sie zu einzelnen Fragen unsere Hilfe und unseren Rat einholen möchten.

Hinweise für Arbeitgeber Dez 2009

Mit diesem Schreiben möchten wir Sie über Neuerungen ab 2010 informieren, die Sie als Arbeitgeber bzw. die Lohn- und Gehaltsabrechnungen betreffen.

Konjunkturpaket für 2009 und 2010

Die Bundesregierung hat angesichts der drohenden Abschwächung der Konjunktur infolge der Finanzkrise das Maßnahmenpaket zur „Beschäftigungssicherung und Wachstumsstärkung verabschiedet, das inzwischen vom Bundestag und Bundesrat beschlossen wurde. Es enthält auch einige steuerliche Erleichterungen, auf die wir hier kurz eingehen.

Hinweise für Arbeitgeber Juni 2009

"Die Welt steht niemals still !" Auch nicht unsere Regierung, die sich (ausschliesslich zum Wohle des Volkes) stets um Verbesserungen der Rahmenbedingungen bemüht. Dabei schießt sie jedoch ab und an über das Ziel hinaus und muss bspw. wegen Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes oder aktuell auch durch Notwendigkeiten in der Krise wieder zurückrudern. Im nachfolgenden Artikel haben wir für Sie einige ausgewählte Änderungen aufgeführt und weisen am Ende auf Problematiken von Gutscheinen und Geschenken an Arbeitnehmer hin

Anpassungsbedarf der Satzung bei Vorstandsvergütungen

Das Bundesfinanzministerium hat durch sein Rundschreiben vom 22.04.2009 seine bisherige Rechtsauffassung geändert und verlangt - in falscher Rechtsauslegung -, dass Vergütungen an Organe des Vereins (Vorstandmitglieder) nach der Satzung ausdrücklich zugelassen werden müssen, da angeblich das Ehrenamt ohne Vergütung nach § 662 BGB der Regelfall sein soll.

Bauabzugssteuer

Ab dem 1.1.2002 sollen durch einen Einbehalt von 15% der Gegenleistung bei Nicht-Vorlage einer besonderen Freistellungsbescheinigung insbesondere unseriöse Bauunternehmer abgeschreckt werden, die wegen Nichtversteuerung ihrer Einnahmen (Schwarzarbeit) bisher den Wettbewerb unterwandert haben.

Investitionszulage ab 2007

Ab dem 1.1.2007 bis zum 31.12.2009 werden in den neuen Bundesländern und Berlin (Fördergebiet) Investitionen in neue bewegliche Wirtschaftsgüter und Gebäude durch die Investitionszulage nach dem Investitionszulagengesetz 2007 (InvZulG 2007) gefördert.

Anforderungen Fahrtenbuch

Ein Fahrtenbuch ist ordnungsgemäß geführt, wenn aus ihm für jede einzelne Geschäftsfahrt folgendes zu ersehen ist ...

Hinweise GmbH-Geschäftsführer

Zur Vermeidung von verdeckten Gewinnausschüttungen muss streng darauf geachtet werden, dass alle Vergütungen, die ein Gesellschafter-Geschäftsführer von der GmbH erhält, von vornherein durch Vertrag klar und eindeutig geregelt und tatsächlich durchgeführt werden.

Gründungszuschuss

Die Förderung von Existenzgründungen durch die Jobcenter erfolgt seit 01.08.2006 durch den sog. Gründungszuschuss. Die früheren Formen der Förderung durch Überbrückungsgeld und Existenzgründungszuschuss (Ich-AG) werden seither nicht mehr neu bewilligt, laufen aber bis zum Ende des jeweiligen Förderzeitraumes weiter.

Immobilieninvestitionen durch Ausländer in Deutschland

In Zeiten unsicherer Währungen ist es für ausländische Investoren interessant, in Immobilien zu investieren. Hierbei ergeben sich Steuerfragen, die hier an einigen Beispielen dargestellt werden sollen.

Merkblatt Kassenbuchführung

Die Finanzämter versuchen leider verstärkt, durch die Aufdeckung von Fehlern in der Kassenführung die Ordnungsmäßigkeit der Buchhaltung zu Fall zu bringen, um Hinzuschätzungen vornehmen zu können. Insbesondere das Auftreten von Kassen-fehlbeträgen (Kassenbestand negativ) führt zur Verwerfung der Ordnungsmäßigkeit der Buchführung.

Ordnungsmäßigkeit Rechnungen

Die Finanzverwaltung prüft seit einiger Zeit verstärkt die Ordnungsmäßigkeit von Rechnungen. Sofern dabei Mängel festgestellt werden, wird der Vorsteuerabzug aus diesen Rechnungen nicht mehr zugelassen und muss dem Finanzamt zurückbezahlt werden.

Besteuerung Sportvereine

Die Förderung des Sports zählt zu den besonders förderungswürdigen Zwecken im Sinne der Abgabenordnung. Das Finanzamt stellt die Steuerbegünstigung des Sportvereins nach dessen Gründung durch eine Vorläufige Bescheinigung fest. Voraussetzung ist, dass die Satzung des Sportvereins den Vorgaben der steuerlichen Mustersatzung entspricht.

Steuerschuldnerverfahren

Grundsätzlich wird die Umsatzsteuer von dem Unternehmer geschuldet, der eine Leistung ausführt. Für bestimmte Fälle hat der Gesetzgeber diesen Grundsatz umgekehrt und den Leistungsempfänger zum Schuldner der Umsatzsteuer gemacht.

Steuerschuldnerverfahren Ausländer

Nach dem Steuerschuldnerverfahren (geregelt in § 13b UStG), das das bis Ende 2001 geltende Abzugsverfahren ersetzt hat, ist der Leistungsempfänger der Schuldner der Umsatzsteuer, wenn u.a.

Gewerblicher Grundstückshandel

Bei Grundstücksveräußerungen aus dem Privatvermögen stellt sich regelmäßig die Frage nach dem sog. gewerblichen Grundstückshandel. Zahlreiche Bundesfinanzhof-entscheidungen und Schreiben des Bundesfinanzministeriums befassen sich mit diesem Thema. Die Probleme liegen zum einen in den steuerlichen Unterschieden durch die Zurechnung zur Einkunftsart Gewerbebetrieb bzw. private Veräußerung und zum anderen in der Uneindeutigkeit der Kriterien, die diese Zurechnung bestimmen.

Hinweise Arbeitgeber

Aus aktuellem Anlass möchten wir Sie einleitend auf Ihre besondere Verantwortlichkeit als Arbeitgeber hinweisen, die insbesondere bei Tarifbindung Ihrer Arbeitnehmer besteht. Sofern in Ihrer Branche allgemeinverbindliche Tarifverträge vorliegen (z.B. Baugewerbe, Malerhandwerk, Gebäudereinigung), so sind insbesondere die tariflichen Mindestlöhne einzuhalten.

Investitionszulage ab 2005

Ab dem 1.1.2005 bis zum 31.12.2006 werden in den neuen Bundesländern und Berlin (Fördergebiet) Investitionen in neue bewegliche Wirtschaftsgüter und Gebäude durch die Investitionszulage nach dem Investitionszulagengesetz 2005 (InvZulG 2005) gefördert.

Langzeitkonten

Seit 2005 gestattet die Finanzverwaltung auch für Gesellschafter-Geschäftsführer (GGF) sogenannte Langzeitkonten (Zeitwertkonten) einzurichten. Dieses Langzeitkonto wird in Geld geführt, daher auch „Zeitwertkonto.“ Aus diesem Zeitwertkonto kann der GGF nur den vorgezogenen Ruhestand finanzieren und nicht wie im Gegensatz dazu sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer auch andere Freistellungszeiten.

Alterseinkünftegesetz 2005

Die Vorsorge für das Alter ist einer der wichtigsten finanziellen Gesichtspunkte in Jedermanns Lebensplanung. Hauptsächlich wird die Versorgung im Alter durch Beiträge in eine Rentenkasse oder Lebensversicherung während der sog. „Erwerbsphase“ aufgebaut und im Alter in Form einer Rente ausgezahlt.

Steuerliche Hinweise Jahresende 2008

Dieses Schreiben enthält Steuertips zum Jahresende 2008 sowie wichtige Hinweise auf Steueränderungen ab 01.01.2009.